· PM 2025

„Ein AED kann Leben retten“

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Die Helfer-vor-Ort sind wichtiger Teil der Rettungskette bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Jetzt wurden weitere 14 Helfer mit „Automatisierten Externern Defibrillatoren“ ausgestattet.

„Es handelt sich um ein Medizinprodukt und braucht eine Einweisung“. Tobias Neugebauer stellte Anfang März detailliert neue „Automatisierte Externe Defibrillatoren“ (AED) vor, die einem guten Dutzend Helfern-vor-Ort bei ihren Einsätzen in Notfällen wertvolle Unterstützung geben werden. Der Leiter der Rotkreuzdienste, der auch zuständig ist für das Jugendrotkreuz und die Schularbeit, zeigte sich überzeugt: „Der AED kann Leben retten.“ Er erinnerte daran, dass in Deutschland jedes Jahr etwa 150 000 Menschen den sogenannten Sekundentod sterben, dass Hilfe, die innerhalb der ersten fünf Minuten nach einem Herzstillstand greift, die Überlebenschance 50 Prozent beträgt, sie dann aber steil abfalle. „Der gezielte Elektroschock durch den AED soll wieder zu einem regelmäßigen Schlagen des Herzes führen.“ Er betonte indes aber auch: „Der AED ersetzt nicht die Herz-Lungen-Wiederbelebung.“ Die Daten der Wiederbelebung „können ausgelesen und der Klinik zur weiteren Behandlung des Patienten zur Verfügung gestellt werden“, so Tobias Neugebauer, der sich als Leiter der Wasserwacht auch ehrenamtlich im DRK-Kreisverband engagiert. 

Nach der detaillierten Vorstellung des AED übergab er ihn an die Helfer-vor-Ort. Auch DRK-Kreisbereitschaftsleiter Raimund Matosic, sein Stellvertreter Rüdiger Trautmann und DRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Sparhuber waren zur Übergabe gekommen und freuten sich, dass Dank der NWZ-Aktion „Gute Taten“ weitere 14 der insgesamt 89 Helfer-vor-Ort mit der modernen Medizintechnik ausgestattet werden konnten. Sie waren im vergangenen Jahr 4 722 bei entsprechenden Notfällen automatisch über die Integrierte Leitstelle alarmiert worden. 270 Mal war ein Herz-Kreislaufstillstand gemeldet worden.